Charlotte Miles, 2002 in Melbourne geboren, begeistert das Publikum mit ihrer „ausgeprägten musikalischen Intelligenz, souveränen Technik und honigsüßen Klangfarbe“ (Sydney Morning Herald). Mit über 100 australischen und internationalen Wettbewerbspreisen ausgezeichnet, erhielt die australische Cellistin den Sonderpreis der Mozart-Gesellschaft München beim 73. ARD-Cellowettbewerb 2024. Als Solistin trat sie unter anderem mit dem Münchener Kammerorchester, der Kremerata Baltica, dem Australian Chamber Orchestra Collective, dem Corpus Medicorum, sowie den Sinfonieorchestern von Bendigo, Preston, Surrey Hills und Maroondah und dem ANAM Orchester auf. Sie war eine Preisträgerin beim Gisborne Internationalen Musikwettbewerb 2018 (NZ) sowie beim „Anna Kull“ Internationalen Cellowettbewerb 2020 in Graz (AT). Die Empfängerin des Professional Development Award der Melbourne Prize for Music 2025, Miles war zudem 2019 die Gewinnerin des Australian National Young Virtuoso Award und wurde im selben Jahr zur 3MBS Radio Young Performer of the Year ernannt.
Als erste australische Studentin an der Kronberg Academy, wo sie kürzlich mit dem Altkönigstift-Förderpreis 2025 ausgezeichnet wurde, studiert Miles bei Prof. Wolfgang Emanuel Schmidt im Kronberg Professional Studies Program, nachdem sie ihren Masterabschluss in seiner Klasse an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar mit der höchstmöglichen Note erworben hat. Sie ist Absolventin der University of Melbourne und der Australian National Academy of Music (ANAM), wo sie bei Howard Penny studierte und 2021 sowohl den ANAM Concerto-Wettbewerb als auch den Preis für das beste Recital des Jahres gewann. Zusätzliche Impulse erhielt sie von unter anderem von Steven Isserlis, Nicolas Altstaedt, Sir András Schiff, Gidon Kremer, Jean-Guihen Queyras, Gautier Capuçon, Jens-Peter Maintz, Gary Hoffman, Kirill Gerstein, Vadim Gluzman, Clemens Hagen, Torleif Thedéen und Alban Gerhardt. Bereits 2016 wurde sie zum Piatigorsky International Cello Festival in Los Angeles eingeladen, wo sie neben renommierten Cellisten wie Mischa Maisky, Truls Mørk, Sol Gabetta und Giovanni Sollima auftrat. Für die Saison 2025/26 ist sie Preisträgerin der Gautier‑Capuçon‑Stiftung in Paris und unternimmt Konzerttourneen mit seinem Cellistenensemble, den Capucelli.
Als leidenschaftliche Kammermusikerin zählen zu ihren jüngsten Höhepunkten Auftritte beim Kammermusikfestival Landshut (DE), dem Oxford May Music Festival (UK) und dem Stamford International Music Festival (UK), sowie ein interkulturelles Musikprojekt mit Jean-Guihen Queyras mit Auftritten beim Festival Rencontres Musicales de Haute-Provence (FR) und der Cello Biënnale Amsterdam (NL). Zu ihren Kammermusikpartnern zählen Timothy Ridout, Ilya Gringolts, Matthew Hunt, Jack Liebeck, Richard Galliano, Peter Laul, Stefan Dohr, Michael Collins und Charles Owen. In Australien tritt Miles häufig beim Australian Festival of Chamber Music auf und hat zudem beim Sanguine Estate und den Bendigo Chamber Music Festivals, beim Melbourne Cello Festival, bei den Tarrawarra- und Vasse-Felix-Festivals des ACO sowie auf der Australian Digital Concert Hall gespielt.
Sie ist regelmäßig zu Gast bei dem Australian Chamber Orchestra, dem Australian String Quartet, dem Mahler Chamber Orchestra, dem hr-Sinfonieorchester sowie bei den Berliner Philharmonikern. Ihr Studium in Kronberg wird durch das Bubmann/Rühland-Patronat ermöglicht. Sie spielt ein Cello von Joseph Hill, Anno ca. 1780, eine großzügige Leihgabe aus einer australischen privaten Sammlung.
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